Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Werner Heisenberg (1901–1976)
Werner Heisenberg, geboren in Würzburg, studiert Physik in München und promoviert 1923 bei Sommerfeld. 1924 geht er zu Bohr nach Kopenhagen. In Zusammenarbeit mit Born in Göttingen ist er 1925 wesentlich an der Grundlegung der Quantenmechanik beteiligt. Er entwickelt die so genannte Matrizenmechanik und formuliert 1927 für ihre physikalische Deutung die Unschärferelation; für beides erhält er den Nobelpreis für 1932. Heisenberg wird 1927 nach Leipzig berufen. Sein Atomkernmodell erarbeitet er 1932. Im Nationalsozialismus arbeitet er ab 1939 am deutschen Uranprojekt und wird 1942 Direktor am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik in Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg baut er als Direktor das Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen auf, das Ende der fünfziger Jahre nach München verlagert wird. 1958 legt er mit seiner Weltformel einen Versuch zur Beschreibung der Einheit der physikalischen Welt vor.
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