Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Niels Bohr (1885–1962)
Niels Bohr entstammt einer dänischen Patrizierfamilie. Bohr studiert in Kopenhagen Physik und promoviert 1911. Bei einem Studienaufenthalt in Cambridge und Manchester erhält er durch Rutherford entscheidende Anregungen für sein quantentheoretisches Atommodell von 1913, für das ihm 1922 der Nobelpreis für Physik zuerkannt wird. 1916 erhält Bohr eine Professur in Kopenhagen; 1920 wird eigens für ihn ein Lehrstuhl für Theoretische Physik eingerichtet und ein Jahr später ein Institut erbaut, das bald zum Mekka der Atomforscher wird. In Diskussionen mit zahlreichen Schülern entwickelt er die Grundlagen der Quantenmechanik. 1927 formuliert er das Komplementaritätsprinzip, das zu einem langanhaltenden, grundsätzlichen Disput mit Einstein führt. 1939 arbeitet Bohr an theoretischen Grundfragen der Kernspaltung. Nach 1933 hilft er vielen aus Deutschland emigrierten Wissenschaftlern, muss allerdings 1943 selbst emigrieren. Nach dem Krieg kehrt er an sein Institut zurück.
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