Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Quantentheorie: EPR-Paradoxon

Erwin Schrödinger (1887–1961)

Der gebürtige Wiener Erwin Schrödinger studiert Physik in seiner Heimatstadt und promoviert 1910. 1921 erhält er eine Professur an der Universität Zürich und 1927 als Nachfolger von Planck in Berlin.

Anknüpfend an de Broglies Vorstellung von Materiewellen entwickelt Schrödinger im Winter 1925/26 seine Wellenmechanik zur Beschreibung atomarer Vorgänge als Gegenentwurf zur heisenberg-bornschen Matrizenmechanik. Die Schrödinger-Gleichung setzt sich schnell als bevorzugtes Darstellungsmittel der Quantenmechanik durch und Schrödinger erhält 1933 den Nobelpreis dafür. Weniger Erfolg hat Schrödinger dagegen mit seiner realistischen Deutung der Wellenfunktion. Mit ihrer statistischen Interpretation durch Born kann sich Schrödinger dagegen nie anfreunden.

1933 verlässt Schrödinger Deutschland; 1939 wird er zum Direktor des neu gegründeten Institute for Advanced Studies in Dublin ernannt. 1956 kehrt er nach Österreich zurück.

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