Astrophysik: Gravitationsdetektoren

Astrophysik: Gravitationsdetektoren

Michelson-Interferometer II

Durch die Verschiebung der Wellenberge der beiden Teilwellen gegeneinander reagiert die Anordnung hochempfindlich auf relative Längenänderungen der beiden Arme.

In dem Funktionsmodell, das Sie links vor sich sehen, können Sie einen der Arme mit Hilfe des Schiebereglers um höchstens 1,5 Millionstel Meter verlängern und verkürzen. Bereits diese winzige Änderung bewirkt eine deutliche Änderung des Interferenzmusters auf dem Schirm.

In interferometrischen Gravitationswellendetektoren sind es systematische Abstandsänderungen aufgrund von Gravitationswellen, die die Teilwellen minimal gegeneinander verschieben. Dort ist das Ziel, interferometrisch Abstandsänderungen von Trillionstel Metern - Bruchteile eines Atomkerndurchmessers - nachweisen zu können.

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