Astrophysik: Gravitationsdetektoren

Astrophysik: Gravitationsdetektoren

Michelson-Interferometer I

In Michelsons Interferometer, wie Sie es schräg links vor sich als Funktionsmodell sehen, läuft Licht zu einem Strahlteiler (in der Abbildung links: ST). Dort wird es in zwei Teilwellen zerlegt, von denen jede einen Arm des Interferometers entlang läuft: die eine von ST zum Spiegel Sp1 und zurück, die andere zu Sp2 und zurück. Wieder am Strahlteiler angekommen werden die Wellen überlagert und auf einen Schirm geworfen.

Wie hell oder dunkel es am Schirm ist, hängt von den Längen der beiden Arme ab. Sind die Arme exakt gleichlang, treffen die Wellenberge der einen Teilwelle, sobald sie zum Strahlteiler zurückgelaufen sind, auf die Wellenberge der anderen Teilwelle. Es kommt zu konstruktiver Interferenz, entsprechend einem hellen Fleck auf dem Schirm. Schon winzigste Längenänderungen eines der Arme führen dagegen dazu, dass Wellenberge der einen Teilwelle auf Wellentäler der anderen treffen, und es kommt zu völliger Auslöschung.

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