Schwerkraft und Traegheit / Hahntisch / internet Dialog

Schwerkraft und Traegheit / Hahntisch / internet Dialog

Auf den Schultern von Riesen und Zwergen

Newton:

Also, es ist so: Eigentlich will sich der Mond geradeaus bewegen, denn das ist seine natürliche Bewegung, immer geradeaus und immer gleichförmig, bis in alle Ewigkeit, jedenfalls so lange, bis irgendeine äußere Kraft ihn von dieser Bewegung abbringt. Das ist, was ich das Trägheitsprinzip genannt habe. Dann aber zieht ihn die Schwerkraft ein Stück weit herunter. Gleichzeitig aber strebt der Mond weiter gerade aus, und dann fällt er wieder ein Stück weit auf die Erde, wegen deren Anziehungskraft. Und aus diesem Zickzack, das so schnell geht, dass man es nicht sieht, entsteht die annähernd kreisförmige Mondbahn.


Aristoteles:

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht! Es ist, als wenn der Mond ein Sklave wäre und die Schwerkraft eine Art Fußfessel.

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