Anwendungen

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Edmond Alexandre Becquerel, ...
... der Vater des Entdeckers der spontanen Radioaktivität, findet 1839 den "inneren" Photoeffekt, bei dem sich Elektronen im Atomverband ähnlich frei bewegen wie in einem Leiter (also Strom fließen kann) - wenn die Substanz mit passendem Licht bestrahlt wird. Solche Materialien, wie Selen oder Silizium, nennt man "optische Halbleiter".

Knapp fünfzig Jahre später entdeckt Hertz 1886 den "äußeren" Photoeffekt, bei dem Elektronen aus Metall-Oberflächen unter Lichteinfluss völlig freigesetzt werden. Er lässt ihn von seinem Schüler Hallwachs experimentell erkunden, daher heißt das Phänomen auch manchmal "Hallwachs-Effekt". Nach Hertz' frühem Tod greift Lenard, ebenfalls Hertz-Schüler, das Thema auf und entdeckt Widersprüche zur allgemein akzeptierten Wellennatur des Lichts, die Einstein 1905 zur Lichtquantenhypothese führen.

Die Energie der freigesetzten Elektronen hängt nur von der Frequenz, nicht aber von der Intensität des einfallenden Lichts ab. Analoges gilt für den inneren Photoeffekt. Einsteins Erklärung des äußeren Photoeffekts trägt daher wesentlich bei zu den theoretischen Grundlagen moderner Photovoltaik.

Pionier dieser Entwicklung ist jedoch zweifellos Becquerel.

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